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Lichtechtheit bei Stoffen

March 20, 2018

 

Jeder Stoff bleicht unter der Einwirkung von Licht (insbesonders Sonnenlicht) im Laufe der Zeit aus. Hellere und leuchtendere Farben sind dabei anfälliger als dunklere. Die Kunstfaser ist hier im Vergleich der Naturfaser meist lichtechter. Ebenso sind künstliche Pigmente meist lichtresistenter als natürliche.

 

Ein spezielles Testverfahren (DIN 53952) stellt die Lichtechtheit von Textilien fest. Hierbei wird ein Teil des Probestoffes abgedeckt und ein anderer Teil über längere Zeit mit künstlichem UV-Licht bestrahlt. Das Ergebnis wird auf einer Scala von 1 bis 8 klassifiziert:

  • 1 = sehr geringe Lichtechtheit

  • 2 = geringe Lichtechtheit

  • 3 = mäßige Lichtechtheit

  • 4 = ziemlich gute Lichtechtheit

  • 5 = gute Lichtechtheit

  • 6 = sehr gute Lichtechtheit

  • 7 = vorzügliche Lichtechtheit

  • 8 = hervorragende Lichtechtheit

Lichtechtheit 1-3 finden wir meist nur im Bereich der Oberbekleidung. Die gängigen Polsterstoffe liegen im Bereich 4-5. Die sehr gute bis hervoragende Lichtechtheit trifft im Allgemeinen lediglich auf Markisenstoffe oder ähnliche Fabrikate zu.

 

Wichtig für den Verbraucher ist es jedoch, sich im Klaren darüber zu sein, dass Licht immer und bei jedem Material früher oder später die Farbe verändert. Wer diesen Prozess verlangsamen möchte, sollte darauf achten, dass empfindliche Materialien beschattet stehen und auch nicht direkt mit künstlichem Licht bestrahlt werden.

Für Naturmaterialien wie Leder und Holz gibt es die unterschiedlichsten Pflege-und Schutzprodukte, die auch je nach Standort regelmäßig angewendet werden sollten.

 

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